Das Barockschlösschen, das heute die Dominante der Gemeinde bildet, wurde an der Stelle der ursprünglichen Festung des Oneš Tluksa von Lhotice aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Im 16. Jahrhundert gehörte Jan und Jiří Růžkový, nach denen das Dorf und das Schlösschen benannt wurden. Das Objekt des Schlosses ist als zweiflügliges Gebäude gebaut, der zweistöckige Hauptteil hat einen beinahe viereckigen Grundriss und an ihn grenzt ein niedrigerer einstöckiger rechteckiger Flügel mit einem Arkadengang auf dem Hof. Auf der Südseite ergänzt ein Wirtschaftsgebäude den gesamten Komplex.
Das Schloss Jablonná nad Vltavou, in der Liste der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen, ist eine typische Darstellung eines Kleinadelssitzes oder einer Sommerresidenz.
Im Jahre 1720 beauftragte František Adam Trauttmansdorff den bekannten böhmischen Architekten F. M. Kaňka mit dem Bau eines Schlosses, das seiner Stellung eines führenden Adeligen entsprechen würde. Das Schloss ist ein typischer Adelssitz aus der Zeit des Hochbarock und an seiner Dekoration beteiligten sich führende Künstler wie M. B. Braun, V. V. Reiner oder F. A. Scheffler.
Nordwestlich vom heutigen Schloss Komorní Hrádek stand einst auf dem schroff zum Tal der Sazava abfallenden Felsausläufer die wohl gegen Ende des 13. Jahrhunderts gegründete Burg Čajchanov, deren spärliche Reste etwa 200 m vom Schloss erhalten blieben. Um das Jahr 1400 war sie in Besitz von Jan Zoul von Ostředek, der sich mit seiner Schar zu Zeiten der vorübergehenden Gefangennahme von König Wenzels des IV. durch die Herrenvereinigung am böhmischen Kleinkrieg beteiligte. Im Jahre1404 wurde die Zoul-Schar von den Truppen der Landesbereitschaft gefangen genommen und Hrádek wurde nach seiner Eroberung niedergerissen. Den Ort, an dem sie gestanden hatte, machte der Herrscher samt Gut dem Unterkämmerer Mikuláš zum Geschenk.
Die Burg Konopiště wurde Ende des 13. Jahrhunderts als gotische Festung nach dem Vorbild französischer Kastelle wahrscheinlich durch Bischof Tobias von Benešov gegründet. Die ersten baulichen Änderungen wurden Ende des 15. Jahrhunderts durch Georg von Sternberg und im 17. Jahrhundert durch die Hodějovskýs von Hodějov vorgenommen. Die Vrtbas von Vrtba wandelten die Burg im 18. Jahrhundert in eine Barockresidenz um. Franz Ferdinand d'Este, der das Schloss im Jahre 1887 kaufte, baute Konopiště in einen großzügigen Kaisersitz um.